Medizinisches Training

Funktionsdiagnostik des Bewegungsapparat

Noch vor 50 Jahren sind Menschen im Durchschnitt 20 km gelaufen – heute sind es noch 1 km. Wir verbringen einen Großteil unserer Zeit im Sitzen, wodurch sich bereits in jungen Jahren bei vielen Menschen Fehlstellungen und andere Beschwerden bemerkbar machen. Bei der Funktionsdiagnostik geht es darum Pathologien am Bewegungs- und Stützapparat zu erkennen. Durch eine Haltungsanalyse und manuelle Untersuchung werden Rückschlüsse auf Fehlstellungen, funktionelle Verkürzungen und Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit gezogen. Bei Schmerzen wird eine entsprechende Schmerzanamnese und Bereichslokalisation der betroffenen Körperpartie durchgeführt und der bisherige Verlauf der Beschwerden abgeklärt. Aus den gewonnenen Daten wird dann eine Planung für das weitere Training abgeleitet und bei Bedarf weitere Spezialisten mit einbezogen.

Ziele von Medizinischem Training

  • Prävention von Fehlstellungen und Krankheiten am Bewegungs- und Stützapparat
  • Beseitigung von Schmerzen
  • Wiederherstellung der regulären Bewegungs- und Belastungsfähigkeit (und Verbesserung darüber hinaus!)
  • Wiederherstellung des Vertrauens in die Belastbarkeit des eigenen Körpers

Krankheitsbilder & Traumata mit denen ich arbeite

  • Diffuse Rückenschmerzen
  • Impingement & Schulterschmerzen
  • Fehlhaltungen & Beckenfehlstellung
  • Epicondilits (Tennisarm, Golferellenbogen)
  • Miniskus-/ Kreuzbandschäden
  • Künstliche Gelenke (TEP)
  • Bandscheibenvorfall
  • Skoliose
  • Gleitwirbel
  • Piriformis-Syndrom
  • Arthrose
  • Osteoporose

Rehatraining – Methoden

Im Rehabilitationstraining kommt es darauf an, verschiedene Trainingsmethoden sehr gezielt anzuwenden. Grundsätzlich setze ich hierfür Freies und Gerätegestütztes Krafttraining ein, was nachweislich der effektivste Ansatz ist um Muskulatur und Bindegewebe aufzubauen und die Knochendichte zu erhöhen. Nach frischen Traumata oder bei akuten Entzündungen sind dynamische Bewegungsabläufe in der Regel nicht sinnvoll. Hier arbeite ich mit Isometrischem Krafttraining und Autostabilisationstraining. Später werden nach und nach dynamische Elemente ergänzt werden. Bei bestimmten Krankheitsbildern, wie Bandscheibenvorfällen macht auch Reaktives Training Sinn, beispielsweise das spontane Fangen eines zugeworfenen Balles, um wieder Vertrauen in schnelle, alltägliche Bewegungsmuster aufzubauen. Je nach Krankheitsbild, Schmerzanamnese und Entwicklungsstand greife ich daher individuell auf geeignete Techniken und Methoden für eine optimale Unterstützung bei der Rehabilitation zurück.